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Volker Fleige: Facebook statt Teufelsturm
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Clemens Beckmann nahm es mit Humor. Die lauten „Buh“-Rufe, die ihm gestern im Teufelsturm entgegen hallten, galten schließlich nicht ihm, sondern seinem Chef – Bürgermeister Volker Fleige.



Ein Bürgermeister als Pappkamerad: Der Ärger über das Fernbleiben von Volker Fleige war
beim Vorsitzenden Klaus Dambachmayr (l.)
und der MKG groß. Fleiges Fahrer Clemens
Beckmann (2.v.l.) nahm seine Abfuhr dagegen
mit Humor.Foto: Pege
Der hätte eigentlich im Turm auftauchen müssen, um den Stadtschlüssel wieder auszulösen. Hätte... – denn, wer nicht kam, war Volker Fleige. Der änderte fast zeitgleich mit dem Auftritt seines Fahrers Clemens Beckmann im Turm sein Facebook-Profilfoto: weg vom karnevalistischen Aussehen hin zum Anzugfoto. Um es vorsichtig zu sagen: Die Mendener Karnevalisten waren auf dem Baum. „Das ist schon eine absolute Frechheit, dass der hier nur seinen Fahrer hinschickt“, grollte MKG-Präsident „Charly“ Edlerherr – und erntete jede Menge Applaus.

Keine Frage: Der Bürgermeister ist gestern in einen Fettnapf getreten, den er eigentlich schon kennen müsste, weil er 2010 schon einmal gar nicht zum Auslösen des Stadtschlüssels gekommen war. Gestern nun kam Clemens Beckmann, machte gute Miene zum bösen Spiel und marschierte ohne Stadtschlüssel wieder ab. „Der Schlüssel bleibt hier.

Bestellen Sie dem Bürgermeister einen schönen Gruß, wir sind demnächst wieder im Turm“, gab Edlerherr dem Gesandten mit auf dem Weg, den Fleige mit 50 Euro ausgestattet hatte. „Das ist ja schon ein starkes Stück. Da schmeißt der Bürgermeister Klümpkes für geschätzte 320 Euro mit beiden Händen vom Wagen, und dann gibt er 50 Euro“, ereiferte sich der 1. Vorsitzende Klaus Dambachmayr.

Die MKG hatte zuletzt mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Kosten insbesondere für den Karnevalsumzug kaum noch stemmen kann. 50 Euro wirken da wie ein Tropfen auf den heißen Stein – und sind ein seltsames Zeichen. Und so blieb Fleige die Rolle als Pappkamerad: Manfred Gies zog nämlich kurzerhand die Volker Fleige-Maske über. Im Turm herrschte Kopfschütteln. Wenn er schon nicht selbst kommt, hätte er doch zumindest einen seiner drei Stellvertreter schicken können – so der Tenor. Und als dann die Runde machte, dass Fleige fast zeitgleich die Muße für eine Überarbeitung seines Facebook-Profils hatte, war die Wut groß.

Vor dem Umtrunk im Teufelsturm war vor dem Rathaus traditionell der „Hoppeditz“ verbrannt worden. Es war die letzte Amtshandlung der Prinzenpaare, bei denen sich die MKG-Doppelspitze noch einmal bedankte – ebenso wie bei den Adjutanten und Helfern. Dambachmayr freute sich über die gute Resonanz: „Es werden in jedem Jahr mehr Leute.“ Das galt einzig für die Senatoren nicht: Mit Thomas Hagemann, Martin Wächter und Heike Hempelmann waren erneut nur drei von ihnen beim Sessionsabschluss dabei.
Quelle: Hellwegeranzeider.de vom 22.02.2012
 
"Narren" halten Rat
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"Narren" halten Rat
Von Hans-Jürgen Köhler aus Menden (Sauerland)
 
Menden: Alter Rathausplatz in Menden (Sauerland) | Ich hatte schon vor Jahren mal in einer Glosse darüber gerätselt, warum die "Närrische Ratssitzung" nicht im Fernsehen übertragen wird. Allein der Erlös aus dem Verkauf der Rechte dürfte ausreichen, um die Stadtkasse von 0 auf 100 wieder ins Plus zu kapultieren. Doch man hört ja nicht auf mich ...

Also fand auch heute diese "Büttenshow" der Superlative wieder weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein bunter Mix von Darbietungen künstlerisch begabter Ratsmitglieder sowie politisch begabter Künstler.

Einen "Roten Faden" gab es auch - und den hätte sich sicherlich auch ein Blinder im Vorfeld ganz genau ausmalen können: Bürgermeister Fleiges "E-Mail-Fettnäpchen". Klar, dass die Redner dieses Ereignis in all seinen denkbaren Facetten aufgriffen. MKG-Vorsitzender Klaus Dambachmayr brachte die Dankbarkeit der Jecken für ihren Ersten Bürger auf den Punkt: " ... Er hat viele karnevalistischen Steilvorlagen geliefert und kein Fettnäpfchen ausgelassen!"

Dann gab es da noch eine VHS-Reise durchs idyllische Menden, die ausnahmsweise weniger den/die Menschen, als vielmehr die "Sehenswürdigkeiten" auf die Schippe nahm - vom Bahnhof bis zur Überschwemmung.
Und RTL bot die neue Kuppelshow "Stuhl sucht Ratsmitglied" - mit Heike Hempelmann als Moderatorin Inka Bause und Martin Wächter als "Stimme des Stuhls".

Neben Volker Fleige, der's mit Humor und Applaus nahm, bekam auch noch so manch anderer sein Fett ab, beispielhaft seien an dieser Stelle nur die Namen Kehnen, Ehrlich, Hamer, Berendes und Neuhaus genannt ...

Zwischendurch sorgten Show- und Musikeinlagen - unter anderem von der munteren Geigerin Anna Katharina Bender - für reichlich Kurzweil - man kann ja nicht immer nur konzentriert Worten zuhören, lachen und applaudieren ...

Höhepunkt waren - wie immer - die Reden des alten und des neuen Gockels. Peter Schnurbus brachte es auf den Punkt: "Der Gockel ist eine Zeitungsente durch und durch!"
Der "Neue", das ist nämlich WP-Redaktionsleiter Michael Koch, der im Anschluss an die Laudatio mit Zipfelmütze und Schmusekissen die Bütt betrat.

Er ließ die begeisterten Zuhörer an seinen wohlgefeilten Träumen teilhaben, durch die beständig die "Geisterstimme" des Bürgermeister mahnte, dass er, Koch, doch endlich mal von ihm, Fleige, träumen solle. Doch dieses zweisame Happyend stellte sich nicht ein, dafür Applaus satt.
Im Anschluss ehrte die MKG auch noch Ex-Gockel Andre Schweins, der als eindringliche "Bürgermeister-Traumstimme" beim Koch-Auftritt eine tragende Synchronrolle hatte und somit beisteuerte, dass aus der Rede praktisch ein Sketch wurde! Ausgezeichnet wurden ebenfalls Heinrich Rohe (eines der ältesten MKG-Gründungsmitglieder) und Klaus Levermann (vor 25 Jahren MKG-Prinz).



Alles in allem war es wieder eine Karnevalsveranstaltung der Sonderklasse. Allen, die gerne dabei gewesen wären, habe ich jetzt hoffentlich wenigstens ein kleines bisschen den Mund wässrig gemacht ...

Quelle: Lokalkompass.de vom 21.02.2012
 
Eine super Stimmung auf der Herrensitzung
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Eine super Stimmung auf der Herrensitzung der MKG Kornblumenblau in Menden

   

Menden:
Zeltkarneval der MKG Menden | Eine super Stimmung auf der Herrensitzung der MKG Kornblumenblau in Menden
 
17. Febuar 2012 MKG Menden/ Das gibt´s nur in Menden bei der MKG, so ein buntes Programm im Zelt für die Herren. Bei dem Nummer-Girl Killah schauten die Herren gerne mal wenns über die Tische ging. Der lustige Rheinländer und Addy Axon in der Bütt brachten die Herren ordenlich zum lachen. Die Senjorengarde, Turmfunken, Wild Sparks Danceteam sowie die Tanztoubine Menden mit ihren wunderschönen Tänzen war es es gelungener Abend.

                                                       Bilder von der
                                                       Herrensitzung
                                                                
 
Quelle:  Lokalkompass.de vom 18.02.2012
 
Mendens Weiber an der Macht
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Sie tanzten auf den Tischen, glänzten mit einfallsreicher Kostümierung und ließen mal so richtig die Puppen tanzen: Mendens Weiber regierten zumindest einen Tag und eine Nacht lang Menden.


Das Männerballett der Tanztourbine Menden
bot Verrenkungen der besonderen Art.

 

Wer noch einen Platz im Zelt der MKG Kornblumenblau suchte, der musste Geduld mitbringen. Warteschlangen wie an der Wasserbahn eines Freizeitparks zogen sich die Bahnhofstraße entlang. Gut, wer da warm angezogen war. Wer nicht, versuchte sich von innen zu wärmen. Die MKG war überwältig vom Ansturm der Damen und öffnete eine zweite Kasse. Bis zu 1000 jecke Weiber brachten das Festzelt zum Kochen und sorgten im Zentrum der Hönnestadt für die größte Sause des Tages.

Männer waren nur da, um Kleidung zu verwahren, Getränke zu liefern oder die Mega-Party zu organisieren. Und einer durfte natürlich nicht fehlen: Prinz Christian, der gemeinsam mit seiner Prinzessin Kirsten und in den meisten Fällen auch mit dem Kinderprinzenpaar Fynn-Luca und Merle-Fee durch Menden und Fröndenberg zog und überall für gute Stimmung sorgte.

Und doch gab es Männer, die dem Regenten die Schau stahlen. Das Männerballett der Tanztourbine Menden und das Männerballett aus Neheim-Hüsten sorgten für grandiose Stimmung. Das die Partyband „Die Balus“ und vor allem Stargast Sandy Wagner mit bester Party-Musik auftrumpften, rundete eine Weiberfeier ab, die den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Doch nicht nur im Zentrum war was los. Auch die Platte Heide stand Kopf. Wie fast immer war die Weiberfastnachtsfete innerhalb von einer Woche ausverkauft. Deswegen entschloss sich der organisierende Schützenverein 1959 Platte Heide dazu, erstmals zu einem späteren Zeitpunkt, nach dem Programm, Türen für Frauen zu öffnen, die keine Karte ergattert hatten. Sie sollten zumindest die Party mit der Band „Paul und Michael“ miterleben.

In Hüingsen kam die Party des Bürger-Schützenvereins Lendringsen erst zu einem späteren Zeitpunkt so richtig in Fahrt. „Wir setzen wieder auf ein kurzes, knackiges Programm und viel Musik. Die Leute wollen tanzen“, so Petra Homberg, die das Programm auf die Beine gestellt hatte. Die Band „Satellite“ aus Passau sorgte für beste Stimmung und war Garant für eine lange Nacht mit viel Spaß.

Quelle:  HellwegerAnzeiger.de vom 17.02.2012

 
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